Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit Helmholtz-Zentrum Potsdam

Wasserstoffaußenpolitik

Mögliche Elemente einer Wasserstoffaußenpolitik: Gesprächsrunde von Auswärtigem Amt und IASS Potsdam

04.03.2020
Uhrzeit:

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes und des IASS Potsdam diskutieren circa 30 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Berlin mögliche Elemente einer Wasserstoffaußenpolitik.

Wasserstoff und darauf basierende synthetische Kraft- und Brennstoffe  (sogenannte E-Fuels) sind in der energiepolitischen Debatte gerade ein heiß diskutiertes Thema. Am 18. März will die Bundesregierung eine Nationale Wasserstoffstrategie vorlegen und die EU Kommission erwägt die Gründung einer Europäischen Wasserstoff-Allianz als Teil der EU-Industriestrategie. Langfristig wird ein großer Teil des in Deutschland verbrauchten Wasserstoffs importiert werden.

Mit grünem Wasserstoff, der mit erneuerbaren Energien erzeugt wurde, können zum Beispiel die Stahl- und die Chemieindustrie ihre CO2-Emissionen deutlich verringern. Darüber hinaus können Wasserstoff/E-Fuels einen wichtigen Beitrag zur Emissionsminderung im Langstrecken- und Schwerlastverkehr in der Luft, zu Wasser sowie auf Schiene und Straße leisten. Auch die saisonale Stromspeicherung könnte langfristig ein wichtiges Anwendungsfeld von grünem Wasserstoff sein.

Workshop Report, erschienen im April 2020.

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Rainer Quitzow

Prof. Dr. Rainer Quitzow

Forschungsgruppenleiter
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